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Zweites „Volkläier singen int’ Wagenschuur“ des Heimatverein Wesuwe

Zweites „Volkläier singen int’ Wagenschuur“ des Heimatverein Wesuwe

 

Zahlreich fanden sich wieder sangesfreudige Männer und Frauen aus Wesuwe und dem Umland auf dem Heimathof in Wesuwe ein, um zum zweiten Mal „Volksläier int’ Wagenschuur“ zu singen. „Oh, wie lieblich ist’s im Kreis trauter Biederleute. Mensch und Welt gewinnt darin eine bess’re Seite“. Nicht treffender als mit diesem Lied, welches zu Beginn gesungen wurde,  könnte man den Sinn dieser gesanglichen Zusammenkünfte charakterisieren, so Josef Strodt in seinen Begrüßungsworten im Namen des Heimatvereins Wesuwe. Es gelte, Volkslieder als wertvolles Kulturgut wieder mehr in Erinnerung zu bringen und auch jüngere Generationen dafür zu begeistern, so wie in den benachbarten Heimatvereinen bereits üblich. An gewissen „altbackenen“ Formulierungen oder Beschreibungen verschiedener Lebenssituationen solle man sich dabei nicht stören. Schließlich müsse man auch die Entstehungszeiten der Lieder, die teils bis über 500 Jahre zurückreichten, in Betracht ziehen. Aber viele darin steckende Lebensweisheiten könnten auch heute für unser Leben hilfreich sein, so betonte Strodt weiter. Eine eigens gebildete kleine Instrumentalgruppe, bestehend aus Anton Grönniger (Akkordeon), in Vertretung für Anton Dreyer, Klaus Funke (Gitarre), Marco Strodt-Dieckmann (Bassgitarre) und Josef Strodt (Violine), begleitete wiederum Sängerinnen und Sänger. „Alle Vögel sind schon da“, „Geh’ aus mein Herz und suche Freud’“, „Was frag’ ich viel nach Geld und Gut“, „Ännchen von Tharau“, „Dat du min Leevsten büst“, „Wenn alle Brünnlein fließen“, „Heute an Bord“, „Wo de Nordseewellen“, „Westerwaldlied“, „Ein Jäger aus Kurpfalz“ pp. gingen den Sängerinnen und Sändern locker über die Lippen. Katharina Tengen belohnte die fröhliche Schar in der Pause mit Kaffee und leckerem selbstgebackenem Kuchen. In den kleineren Liederpausen wusste Marco Strodt-Dieckmann die Gäste mit lustigen Dönkes und Witzen zu unterhalten. Spontane Unterstützung  erhielt er dabei von einem Publikumsgast. Am Schluss wurde das Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ gesungen. In der Weihnachtszeit ist aber ein adventliches und weihnachtliches Singen im Heimathaus geplant.

Singen Wagenschur 2

Singen Wagenschur

 

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