Geschichte
Geschichte
Die Geschichte des Orts reicht bis ca. 800 nach Chr. zurück. Im Verlauf seiner Geschichte war Wesuwe immer ausschließlich landwirtschaftlich strukturiert, es gab kleine Geschäfte die den alltäglichen Bedarf deckten, eine Grundschule ist im Ort vorhanden. Seit der gesetzlichen Gemeindereform in Niedersachsen am 1. März 1974 gehört Wesuwe zur Einheitsgemeinde Stadt Haren (Ems) . Die Geschichte Wesuwes ust eng mit der Christianisierung und daher mit der Kirchengemeinde verbunden! Daher nun ein Auschnitt aus der Geschichte der Kirchengemeinde!
Geschichte der Kirchengemeinde
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2006 12. November Pfarrer Carl B. Hack wird als neuer Pfarrer in sein Amt eingeführt. 01. November Bischof Dr. Franz-Josef Bode hat Pfarrer und Dechant Carl B. Hack zum Pfrarrer in der St.- Clemens-Gemeinde Wesuwe ernannt. August - Oktober Pfarrvertretung durch Pfarrer Helmut Tebben 16. Juli Pfarrer Johannes Olliges wird nach 11jähriger Tätigkeit als Pfarrer in den Ruhestand verabschiedet. 29. Januar Pfarrer Johannes Olliges feiert sein 40jähriges Priesterjubiläaum. 2005 17. Dezember Am Samstag, 17.12.2005, war Weihbischof Theo Kettmann in unserer Gemeinde um die hl. Eucharistie zu feiern. Im Gottesdienst wurde dann die Konsekration des neuen Altars und Ambos vorgenommen. Reliquien: Die im Altar eingemauerten Reliquien sind die Reliquien der hl. Märtyrer Prosper und Placidus, die in den ersten Jahrhunderten nach Christus gelebt haben. Mai Es wird mit der Innenrenovierung der Kirche begonnen 2004 07. Dezember Pfarrer i.R. Hermann Nieland ist im Alter von 76 Jahren in Wesuwe verstorben. Er war von 1974 bis 1994 als Seelsorger in der St.- Clemens Kirche in Wesuwe tätig. Seinen Ruhestand verbrachte er seit 1994 in Wesuwe. 2003 24. August Pater Walfried Albers sein 40- jähriges Priesterjubiläum. 01. August Boris Uroic tritt sein Amt als Gemeindereferent an. 27. März Die Außensanierung der Kirche ist abgeschlossen. Visitation des Weihbischofs Kettmann am 27. März 2003. 2002 01. August Gemeindereferent Dirk Schnieber wird nach Osnabrück versetzt. Frühjahr Mit der Außensanierung der Kirche wird begonnen. 1999 17. Mai Nach 43jähriger Tätigkeit wird Organist Ulrich Poeplau verabschiedet. 26. Februar Bischof Bode besucht im Rahmen seiner Visitationsreise die Gemeinde und firmt 64 Jugendliche. 1998 21. November Die Pfarrbücherei feiert ihr 100 jähriges Jubiläum. 7. November Die Kolpingfamilie feiert ihr 5ojähriges Bestehen in der Gemeinde 18 Oktober Diakon Gerhard Axmann wird nach 21jährigem Dienst in der Gemeinde verabschiedet. 1997 28. August Die neue Küche im Untergeschoss des Pfarrheimes wird eingesegnet 1. August Dirk Schnieber tritt sein Amt als Gemeindereferent an. 1996 1. August Doris Brinker wird als Gemeindereferentin nach Papenburg versetzt. 1995 Neugestaltung des Kirchvorplatzes und des Pfarrhofes 26. September Heinz Dreyer wird nach 35jähriger Tätigkeit als Leiter des Kirchenchores verabschiedet. 22. August Die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) feiert ihr 75jähriges Bestehen in der Pfarrgemeinde. 12. Februar Pastor Johannes Olliges wird als neuer Pfarrer in sein Amt eingeführt. 1994 2. Oktober Pastor Hermann Nieland wird nach über 20jähriger Tätigkeit als Pfarrer in den Ruhestand verabschiedet 1993 Abschluss umfangreicher Instandhaltungsmaßnahmen am Turm und Dach der Kirche. August Doris Brinker wird neue Gemeindereferentin 1992 Helga Litmeyer wird Nachfolgerin von Ursula Schulte als Gemeindekatechetin 1991 Januar Magdalene Rolfes wird nach dem Ausscheiden von Sr. Cordilia Gemeindekatechetin. Ihre Nachfolge tritt im Mai Ursula Schulte an. 1990 Sr. Cordilia wird Nachfolgerin von Sr. Peregrina als Gemeindereferentin. 1988 Einweihung des neuen Jugendheimes durch Weihbischof Theodor Kettmann. 1986 Sr. Peregrina wird Nachfolgerin von Frau Gebbeken als Gemeindereferentin. 1974 Pfarrer Hermann Nieland löste Pfarrer Meiners ab. 1972 Nachfolger von Pfarrer Zurmussen wurde Pfarrer Wilhelm Meiners. 1960 23. November Pfarrer Heinrich Zurmussen wird in Wesuwe feierlich eingeführt 1956 Wurde die Kirchenorgel durch den Orgelbauer Kreienbrink aus Osnabrück restauriert. 1948 November Wurden zwei neue Glocken in der Glockengießerei in Hemelingen bei Bremen für die Kirchengemeinde St. Clemens Wesuwe gegossen. Die Marienglocke trägt die Inschrift: " Maria, du Königin des Friedens, bitte für uns." ( Gewicht = 36 Zentner ) Die Clemensglocke wiegt 24 Zentner und trägt folgende Inschrift:" St. Clemens unser Schutzpatron seit erster Christenzeit, gib uns auch weiterhin Geleit. " Gründung der Kolpingfamilie Wesuwe 1946 Juni Der neue Pfarrer Hermann Schuten wird in die Pfarrgemeinde Wesuwe eingeführt. 05. Februar Pfarrer August Strotmeyer verstarb mit 79Jahren. (* 20. 07. 1866) Er ruht hier auf dem Friedhof. 1943 Nach 18 Jahren wurden während des 2. Weltkrieges die Glocken wieder aus dem Kirchturm geholt und für den 2. Weltkrieg eingeschmolzen. 1925 Durch Spenden der Kirchengemeinde wurden 2 Glocken neu Erstanden 1917 Auf behördliche Anweisung mußte die Kirchengemeinde Wesuwe eine Glocke für Kriegszwecke abgeben. 1912 24. April Einführung des neuen Pastors August Strotmeyer. 1911 Die Fertigstellung der Kirche incl. Ausmalung war Ostern 1911 beendet. 23. August Pfarrer Nölker verstarb 1908 Gründung des Kirchenchors „Cäcilia Wesuwe“ 1893 Am Sonntag, den 18. Juni 1893 zelebrierte Pfarrer Nölker im Neubau der erweiterten Kirche die hl. Messe.(Kirchmesstag) Am Vorabend wurde der Neubau mit bischöflicher Genehmigung geweiht. In den folgenden Jahren wurden die Glasfenster, Hochaltar, Kommunionbank, Seitenaltäre, Chorgestühl, Beichtstühle, Orgel, Kronleuchter, Kirchenbänke sowie die Statuen St. Clemens und der Gute Hirt aufgestellt. 1892 4. Mai Während der Amtszeit vom Pfarrer Nölker wurde der Erweiterungsbau der Pfarrkirche durchgeführt. Die feierliche Grundsteinlegung war am 4. Mai 1892. 1872 Der jetzige Friedhof wurde angelegt. Der alte Friedhof bei der Kirche wurde eingeebnet. 1857 Restaurierung der Pfarrkirche , Erhöhung der Turmspitze von 24,5 Fuß auf 5o Fuß in jetziger Form (Fuß ca. o,30 cm) ca. 1800 Die erste Kirchenorgel in Wesuwe wurde durch den Orgelbauer Haupt aus Ostercappeln gebaut und aufgestellt. Der erste Organist war der Schullehrer Bernard Joseph Bippen. 1769 Am 24. April verstarb der Pfarrer Johannes Rottgerus. Er war der letzte Pfarrer, der unter dem Bischof von Münster die Seelsorge und die Verwaltung innehatte. Danach lag die Verantwortung bis 1803 für kirchliche Belange bei dem Vorsteher von Corvey. 1643 Anschaffung einer neuen Glocke, die den Namen St. Paulus trägt und noch heute ihren Dienst tut. 1639 Am 27. Oktober verstarb Herr Hilbers aus Altharen. Durch seine finanzielle Unterstützung konnte die Renovierung des Kirchturmes und der Glocken in Auftrag gegeben werden. 1629 und 1637 In beiden Jahren wütete in Wesuwe der 30 jährige Krieg. Die Kirche und die Ortschaft wurden abgebrannt. 1627 Johannes Strenge (Strengh) war Pastor in Wesuwe von 1627 – 1669 1510 In diesem Jahre wurde mit dem Bau des jetzigen Kirchturmes begonnen 1509 Die alte Kirche in Wesuwe wurde gebaut, bzw. erweitert. 1453 Die erste Glocke wurde erstanden. Sie war der Muttergottes geweiht. 1348 Das Kirchspiel Wesuwe wurde vom schwarzen Tod (die Pest) heimgesucht. Es waren sehr viele Todesopfer zu beklagen. Eine Urkunde aus diesem Jahr ist uns erhalten geblieben. 1178 Aus "Diepenbrock - Geschichte des vorm. münsterischen Amtes Meppen" Die Burg Landegge macht uns zuerst mit Wesuwe bekannt, dessen Hof zu den ältesten an der Ems zu zählen ist. Bei diesem Hofe ward die Kirche erbauet, deren Sprengel mit dem von Lathen grenzte. Von Wesuwe aus wurden daher die religiösen Angelegenheiten der Kastellane von Landegge besorgt. Um jedoch diesen Zweck bequemer zu erreichen, ward etwa um das Jahr 1200 bei der Burg eine Kapelle errichtet und mit einem Kapellane bestellt, der von der Mutterkirche in Wesuwe die Erlaubnis erhielt, für die Bewohner von Landegge den Gottesdienst zu halten. Der Pfarrer in Wesuwe behielt sich aber vor, Taufe, Ölung und Eheeinsegnung selbst zu verrichten, ebenso die Toten zu bestatten und den Wöchnerinnen das Kirchengeleite zu geben. 695 - 749 Christianisierung des Hofes Wesuwe durch den hl. Willibrord (*658 in Northumberland - Britannien - + 7. November 739 in Echternach, Luxemburg). |
