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Kirchengemeinde

Kirche St. Clemenskirche

St. Clemenskirche

Die Gemeinde

Die Kirchengemeinde St. Clemens Wesuwe gehört zu den ältesten Kirchengemeinden im Bistum Osnabrück. Die Geschichte der Gemeinde geht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Der Kirchturm von St. Clemens ist schon von weitem zu sehen und bildet das Zentrum von Wesuwe. Um Ihn herum hat sich ein reges Gemeindeleben entwickelt. Weitere Informationen rund um die Kirchengemeinde finden Sie auch auf der eigenen Gemeinde-Homepage: www.kirchengemeinde-wesuwe.de !

St. Clemenskirche Wesuwe

1509 – 1510
Im Jahre 1509 wird die Kirche erweitert. Die Nordwand der vorhandenen Kirche wird abgerissen und um ca. 5 Meter weiter nach Norden versetzt, dadurch verdoppelt sich die Breite der Kirche. Auch die Ostwand einschließlich des kleinen Chorraumes wurde abgerissen. Dann verlängerte man das Gebäude um ca. 12 Meter. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde auch ein neuer Chorraum an der Ostseite und eine Sakristei an der Nordseite der Kirche errichtet. Diese neue Kirche war damit etwa 10 Meter breit, fast 30 Meter lang und mit einem Tonnengewölbe überspannt.

Inschrift im Glockenturm

Inschrift im Glockenturm

Die neu errichteten Wände besaßen für die Konstruktion des Tonnengewölbes nicht genügend Tragkraft, so dass die Wände nach außen weggedrückt wurden. 1510 wurde der Grundstein des Turmes gelegt, um den hölzernen Glockenturm zu ersetzen.

Die Turminschrift lautet:
„In deme jar unsers hern da wi s c r e f f M I I I I I hundert ten da wart lecht de erste Sten“.

1892 – 1893
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Bausubstanz durch eindringendes Regenwasser so geschwächt, dass sie dem Druck der Dachkonstruktion nicht mehr standhielt und bei Ausbesserungsarbeiten schließlich einstürzte.

Grundriss

Grundriss

Viele baufällige Kirchen im Emsland wurden zu der Zeit abgerissen und durch Kirchen im romanischen oder neugotischen Stil ersetzt. In Wesuwe entschied man sich unter der Regie von Pfarrer Nölker dazu, die vorhandenen Außenwände der alten Kirche durch Strebepfeiler zu verstärken, das Mauerwerk zu verblenden und die Kirche zu vergrößern, um der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden. Wenn man die Kirche von Außen betrachtet, kann man nicht erkennen, dass das 47 Meter lange Gebäude aus einem Altbau und zwei Anbauten aus dem 16. und 19. Jahrhundert besteht.

Die Kanzel

Die Kanzel wurde 1895 in Osnabrück gefertigt.

Die Kanzel

Die Kanzel

Der auferstandene Christus wird umrahmt von den Symbolfiguren der vier Evangelisten Matthäus (Engel), Markus (Löwe), Lukas (Stier) und Johannes (Adler) sowie als Besonderheit den
vier römischen Kirchenlehrern Gregorius, Augustinus, Hieronymus und Ambrosius. 

Bis 1962 wurden an der Kirche nur notwendige Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. 1962 wurde das gesamte Kirchengebäude restauriert und runderneuert. Auf Drängen des Generalvikariates fiel der Hochaltar dieser Runderneuerung zum Opfer. Die Seitenaltäre, die Beichtstühle und die Kanzel konnten durch den hartnäckigen Widerstand des Kirchenvorstandes gerettet werden.

2002- 2005
Nachdem die Außenmauern 2002 instand gesetzt waren, konnte im Jahr 2005 mit der Innenrenovierung begonnen und diese im gleichem Jahr zum Abschluss gebracht werden. Es ist gelungen Altes und Neues miteinander zu verbinden. Bei der Neugestaltung der Kirche wurden die drei sakralen Orte – der Zelebrationsaltar, der Ambo und der Tabernakel vom Bildhauer Heinrich Schreiber aus Ibbenbürener Sandstein neu gestaltet. Es wurde ein Sandstein- und Holzboden verlegt und die Kirche bekam eine neue farbliche Gestaltung.

Der achteckige Zelebrationsaltar zeigt die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit: Hungrige speisen – Durstige tränken – Fremde beherbergen Kranke besuchen – Nackte kleiden – Gefangene befreien – Tote bestatten.

In der achten Fläche sind die Reliquien der Märtyrer Placidus und Prosper eingelassen. In der 2005 neu gefertigten Tabernakelstele wurden die beiden Leuchterengel, der Tabernakel und zwei Reliefe des ehemaligen Hochaltares eingearbeitet. Die Vorderfront ziert das Kölner Weltjugendtagssymbol.

Der neue Zelebrationsaltar

Der neue Zelebrationsaltar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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